Rundbrief Blandinenarchiv Blandine-Merten-Haus Blandinen Kapelle
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Maria Magdalena Merten wurde am 10. Juli 1883 in Düppenweiler (Saar) geboren. In der christlich geprägten Familie konnte das religiöse Leben des Kindes wachsen und sich entfalten. Als Volksschullehrerin trat sie mit 25 Jahren in den Orden der Ursulinen
Calvarienberg-Ahrweiler ein. Schwester Blandine glaubte in der apostolisch
tätigen Ordensgemeinschaft das zu finden, was sie immer ersehnt und erstrebt
hatte: sich ungeteilt Gott hinzugeben und Kindern und jungen Menschen bei
ihrer gottgewollten Entfaltung zu helfen und sie zu einem christlichen Leben
anzuleiten. Mit Eifer und kluger Besonnenheit, in Demut, mit geduldiger, doch
strenger Güte widmete sich Schwester Blandine dieser Sendung. Sie selbst
liebte es, unbekannt und unbeachtet zu sein, und war doch allen ein
Vorbild.Nicht lange konnte sie im Orden tätig sein. |
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Im Geheimnis ihres glaubenstreuen Lebens liegt Schwester Blandines missionarische Sendung für heute. Sie tat nichts Außergewöhnliches, aber das alltäglich Aufgegebene tat sie außergewöhnlich gut. Als Lehrerin und Erzieherin, als Ordensfrau und als Mensch, der durch Krankheit und Leiden hindurch den Weg der Hoffnung weist und geht, ist sie ermutigendes Vorbild. Am 1. November 1987 wurde sie seliggesprochen. |
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Gebet: Ewiger Gott, lenke unseren Sinn von den vergänglichen Dingen auf das, was bleibt. Gib, dass wir nach dem Beispiel der seligen Blandine in aufrichtiger Liebe unsere Lebensaufgabe erfüllen und einst zur Anschauung deiner Herrlichkeit gelangen. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen |
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Auf dem Calvarienberg wird
am "18."jeden Monats bei der Konventmesse insbesondere aller
Anliegen gedacht, die der seligen Schwester Blandine empfohlen werden. e- Mail: blandinenarchiv@ursulinen-calvarienberg.de |
Wir bitten alle Zuschriften zu richten an das Blandinenarchiv Calvarienberg 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler |
Täglich und regelmäßig steht
unsere Trierer Mitschwester Sr. Christel, den Besuchern hier,
Schöndorfer Str. 37,
54292 Trier,
als Ansprechtpartnerin zur
Verfügung und ist dort unter der
An Werktagen wird die Eucharistie in der Kapelle gefeiert. (Mo,
Do, Sa um 11 Uhr; Di, Fr um 15 Uhr)
Am Mittwoch sowie an Sonn-und Feiertagen findet
kein Gottesdienst in der Kapelle statt.
An folgenden vier Tagen im Jahr bleibt die Kapelle
geschlossen: Am 1. Weihnachtstag, Ostersonntsg, Karfreitag und Rosenmontag
Am „18.“ jeden Monats ist die Eucharistie immer um 15.00 Uhr, auch am Sonntag
Der Blandinen-Rundbrief erscheint vierteljährlich und wird an ca. 40 000 Verehrer und Verehrerinnen der Sel. Schwester Blandine verschickt.

Auf dem
Calvarienberg wird am “18.” jeden Monats bei der Konventmesse um 18.00 Uhr
aller Anliegen gedacht, die der seligen Schw. Blandine Merten empfohlen werden.
Außerdem beten
die Schwestern täglich gemeinsam in der gleichen Intention.
In Düppenweiler ist die hl. Messe zu Ehren der seligen Schw. Blandine
am dritten Mittwoch eines jeden Monats um 18.30 Uhr.
Wir freuen uns über die
vielen Zuschriften. Sie sind für uns ein wertvolles Zeugnis für die Verehrung
unserer seligen Schw. Blandine. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle
Post umgehend erledigen und alle Wünsche, die schriftlich oder telefonisch
geäußert werden, sofort erfüllen können.
Wir bitten, alle Zuschriften
zu richten an das
Blandinenarchiv
Calvarienberg
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Aufgrund der Erwartungen und Bedürfnisse der Pilger hat sich aus und durch die Wallfahrt neben der Gebetsgemeinschaft ein bedeutsamer seelsorgerischer Auftrag für die Ursulinen im Kloster Calvarienberg entwickelt. Wie in früheren Zeiten mit der Kreuzwallfahrt die Beichte verbunden war, so verlangen die Menschen heute nach einem offenen Ohr und Herz, um ihre Nöte, ihre Bedürfnisse, Zweifel und ihre Verzweiflung auszusprechen. Rat, Verstehen, Mittragen, Lebenshilfe und Glaubenteilen erwarten sie bei ihren Besuchen auf dem Calvarienberg. Aus diesem Grund stehen vom Morgen bis zum Abend Schwestern für Gespräche, Telefonate und brieflichen Austausch bereit. Quartalsweise wird ein Rundbrief mit einem geistlichen Wort, Gebetserhörungen und Mitteilungen an ca. 40.000 interessierte Verehrerinnen und Verehrer der seligen Schwester Blandine in alle Welt verschickt.
Nachdem am 13. 11. 1954 der bischöfliche Informativprozess eröffnet wurde, begann das Interesse der Öffentlichkeit an der Schwester vom Calvarienberg immer größer zu werden. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch das Blandinenarchiv ins Leben gerufen. Es kamen viele Gruppen von Besuchern oder Einzelpersonen, die sich hier näher über Schwester Blandine informieren wollten, dazu eine Flut von Briefen – in der ersten Zeit waren es tägliche mehrere Hundert - , die von Schwester Blandine gehört hatten und nun näheres erfahren oder Bitten an sie einreichen wollten.
Im Jahre ihrer Seligsprechung, 1987, wuchs die Arbeit im Blandinenarchiv von Tag zu Tag. Oft erreichte dieses täglich bis zu 150 Anfragen von Blandinenverehrern, Bitten um Gebetshilfe und Dankschreiben für Gebetserhörungen. Die Zahl der Einzelbesucher und der Gruppen, die Näheres über Schwester Blandine erfahren wollten, nahm in dem Maße zu wie die Nachricht über die bevorstehende Seligsprechung durch verschiedene Medien verbreitet wurde. Die Schwestern von Calvarienberg empfanden es als eine hohe Ehre und Auszeichnung eine Selige in ihrer Gemeinschaft zu haben, aber auch als eine große Verpflichtung und Verantwortung. Heute werden täglich noch ca. 30 bis 40 Briefe in Empfang genommen, in der Weihnachtszeit sind es immer noch mehrere Hundert. Im Blandinenarchiv arbeiten zur Zeit fünf Angestellte, die allein für die Katalogisierung der Post verantwortlich sind und eine Angestellte, die für die Verwaltung zuständig ist. Insgesamt sind inzwischen, seitdem das Blandinenarchiv ins Leben gerufen wurde, bis zum 12. April diesen Jahres 3.041 Ordner gefüllt, die mit Bitten um Gebete, Fürbitten oder Dankschreiben versehen sind. Allein im Jahr 1999 wurden 99 Ordner angelegt. Die vielen Briefe und Telefonate werden von den Schwestern selbst beantwortet.
Um dem enormen und stetig steigenden Informationsdrang der Pilger gerecht zu werden, wurde im Frühjahr 1980 im Raum der früheren Marienkapelle ein kleines Blandinen – Museum eingerichtet, das 1996 ins Hauptgebäude verlegt wurde, da in diesem Raum das Geistliche Zentrum seinen Platz finden sollte. Große Schautafeln zeigen Bilder aus der Heimat von Schwester Blandine, die Stätten ihres Wirkens mit vielen Zeitaufnahmen, eine Übersicht über die Filialen der Kongregation und Photos der Persönlichkeiten, die im Leben der bescheidenen Schwester Blandine eine maßgebliche Rolle spielten. Dazu Schaukästen einzelner Gegenstände aus ihrem persönlichen Gebrauch, eine Übersicht über die Schriften und Novenenbüchlein zu Schwester Blandine und mehrere Devotionalien, die aus besonderem Anlass gestiftet wurden. Der Raum ist mit mehreren Stuhlreihen ausgestattet, sodass 70 Personen darin Platz finden können, um sich ein Tonfilm über Schwester Blandine oder auch über das Leben und Wirken der Schwestern auf dem Calvarienberg anzuschauen.[1] Die Arbeit des Blandinenarchivs und die große Zahl derer, die sich an dieses wenden, zeigen, wie bedeutsam es heute noch ist, dass es Menschen gibt, die ein offenes Ohr für andere haben und sich gleichzeitig für deren Belange bei Gott einsetzen.
aus: Paque Verena, Zum Kloster Calvarienberg – geschichtliche Entwicklung und heutige Bedeutung, Ahrweiler 2000
Sehr herzlich danken wir für alle Spenden, die zur
weiteren Verbreitung der Verehrung der seligen Schw. Blandine, zum Unterhalt
der Gedenkkapelle, des Pilgerhauses und für Mess‑Stipendien überwiesen werden.
Spendenkonto:
Blandine‑Merten‑Fonds, Postbank Köln (BLZ 370 100 50)
Konto 234 31501
Schriften
über die selige Schw. Blandine sind kostenlos zu beziehen
durch Blandinenarchiv Calvarienberg, 53474 Bad Neuenahr‑Ahrweiler. Telefonisch
sind wir zu erreichen: Sr. Maria Agnes 02641/383-302
Weitere Telefonnummern des Blandinenarchivs sind:
02641/383-303/304
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